Freitagnachmittag, Excel offen, drei Mandanten warten auf ihre Zahlen.
So sieht der Alltag eines JTL-Fulfillers ohne max.dash oft aus - und so verändert sich der Ablauf mit dem Cockpit. Ein typischer Betrieb, illustrativ beschrieben, keine namentliche Kundenreferenz.
Hinweis zur Einordnung: Die folgende Beschreibung ist ein illustratives Beispiel, kein reales Kundenprojekt. Es zeigt einen typischen Betrieb mit mehreren Mandanten auf JTL-WaWi und die Probleme, die uns in der Praxis immer wieder begegnen. Kennzahlen in den Beispiel-Ansichten sind Platzhalter, keine gemessenen Werte.
Ein typischer Betrieb mit mehreren Mandanten.
Stell dir einen JTL-Fulfiller vor: fünf Mandanten auf einer WaWi-Instanz, jeder mit eigenem Vertrag, eigener Versand-SLA, eigener Abrechnungslogik. Kein Einzelfall - so sieht der Alltag in vielen Fulfillment-Lagern aus, die auf JTL-WaWi laufen.
- SLA-Zusagen im Vertrag - zum Beispiel "95 % Versand in 24h" für Mandant A, Same-Day-Cutoff für Mandant B
- Abrechnung der Fulfillment-Leistung einmal im Monat, auf Basis von Paket- und Retourenmengen je Mandant
- Tägliche Nachfragen der Händler-Kunden zum Status ihrer Bestellungen, meist per E-Mail oder Telefon
JTL-WaWi selbst liefert die Rohdaten dafür - Bestellungen, Versandvorgänge, Retouren. Was fehlt, ist die Schicht darüber: pro Mandant ausgewertet, SLA-fähig gerechnet, ohne dass jemand die Zahlen von Hand zusammensucht.
Drei Stellen, an denen es in der Praxis wehtut.
SLA-Nachweis auf Zuruf
Ein Mandant fragt nach der aktuellen Versandquote. Die Antwort kommt aus dem Bauchgefühl oder aus einer manuell gefilterten JTL-Liste - nicht aus einer Zahl, die für genau seinen Vertrag gerechnet ist. Cutoff-Zeiten und Feiertage bleiben dabei oft unberücksichtigt.
Der Excel-Freitag
Am Monatsende werden Paket-, Retouren- und Sonderleistungsmengen pro Mandant aus JTL exportiert, in Excel sortiert, gefiltert und in Rechnungspositionen übersetzt. Fehleranfällig, zeitaufwendig, und jeden Monat aufs Neue.
Tägliche Status-Mails
Ohne eigenen Einblick fragen Händler-Kunden regelmäßig nach: Wie viele Pakete sind heute raus, wie sieht die Retourenquote aus. Jede Anfrage bindet Zeit, die eigentlich im Lager gebraucht wird.
SLA-Regeln einmal pro Mandant modelliert.
Statt bei jeder Nachfrage neu zu rechnen, wird die SLA-Logik einmal je Mandant hinterlegt: Frist, Cutoff-Zeit, Feiertagsregion, Ausschlüsse für Rückhalte oder Storno. Danach läuft die Auswertung automatisch aus den Versanddaten deiner JTL-WaWi.
Mandant A mit 24h-Versand-SLA und Mandant B mit Same-Day-Cutoff bekommen dabei jeweils ihr eigenes Regelwerk - beide gegen dieselbe WaWi-Datenbank gerechnet, aber sauber getrennt ausgewertet. Details dazu im SLA-Reporting.
Abrechnungsmengen auf Knopfdruck statt Excel-Freitag.
Statt am Monatsende Rohdaten aus JTL zu exportieren und von Hand zu sortieren, stehen Paket-, Retouren- und Sonderleistungsmengen je Mandant als fertiger Export bereit - abgestimmt auf den Zeitraum, den du abrechnest.
Das ersetzt keine Buchhaltung und keine Rechnungsstellung. Es liefert die Mengenbasis, auf der deine Abrechnung aufsetzt - konsistent aus derselben Datenquelle wie das SLA-Reporting. Mehr dazu unter Abrechnung.
Kundenportal statt täglicher Status-Mail.
Jeder Händler-Kunde bekommt einen eigenen Login und sieht dort ausschließlich seine eigenen Zahlen - Versandleistung, SLA-Quote, Retouren. Die Trennung hängt am Mandanten in deiner JTL-WaWi, nicht an einer separaten Pflege.
Das nimmt wiederkehrende Status-Anfragen aus dem Tagesgeschäft, weil die Antwort schon im Portal steht, bevor die Frage gestellt wird. Details im Kundenportal.
Qualitativ betrachtet: was sich im Alltag verschiebt.
Ohne erfundene Prozentzahlen, dafür konkret beschrieben: Diese drei Verschiebungen sind es, die ein JTL-Fulfiller mit mehreren Mandanten typischerweise bemerkt, wenn SLA-Reporting, Abrechnung und Kundenportal aus einer gemeinsamen, read-only Datenquelle laufen.
- Der Excel-Freitag entfällt als wiederkehrender manueller Schritt - die Abrechnungsmengen stehen bereit, statt zusammengesucht zu werden
- SLA-Fragen von Mandanten lassen sich mit einer belastbaren, vertragsspezifisch gerechneten Zahl beantworten statt mit einer Schätzung
- Status-Nachfragen verlagern sich vom Telefon ins Portal, weil der Kunde die Zahl selbst einsehen kann, sobald sie feststeht
Das ist keine Automatisierung, die Arbeit unsichtbar macht - es ist eine Reporting-Schicht auf Daten, die in deiner JTL-WaWi ohnehin schon liegen. Wie diese Schicht technisch angebunden wird, steht im JTL-Dashboard.
Warum wir dieses Beispiel so beschreiben können.
max.dash kommt nicht vom Reißbrett, sondern von Nils Schade und seinem Team - aus der täglichen Praxis im JTL-Fulfillment. Die drei Schmerzpunkte in diesem Beispiel sind keine Annahme, sondern das, was uns im eigenen Lagerbetrieb und im Austausch mit anderen JTL-Fulfillern immer wieder begegnet. Mehr dazu unter Über uns.
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