Die Leaderboards bleiben drin. Die Auswertung nimmst du mit.
max.dash liest dein Extensiv 3PL Warehouse Manager rein lesend über die REST-API mit und macht daraus SLA-Quote je Customer, ein Kundenportal, in dem jeder deiner Auftraggeber nur seine eigenen Zahlen sieht, und die Leistung je Mitarbeiter über die Zeiterfassungs-Anbindung.
Extensiv 3PL Warehouse Manager ist ein Produkt von Extensiv (vormals 3PL Central). Alle genannten Produkt- und Firmennamen sind Marken der jeweiligen Inhaber. Die Nennung dient ausschließlich der Angabe der Kompatibilität. Eine Geschäftsbeziehung, Partnerschaft oder Zertifizierung ist damit nicht verbunden.
Was 3PL-Software für dich nicht rechnet.
Extensiv ist nach Angabe des Anbieters die größte Plattform reiner 3PL-Betriebe weltweit, mit 1.500 bis 2.000 Kunden. Trotzdem ist auch Extensiv nicht dafür gebaut, deinen Auftraggebern zu beweisen, dass du geliefert hast - und genau danach wirst du gefragt.
- Die SLA-Quote je Customer ist nicht definiert, sondern nur berechenbar. Der orders-Scope liefert die Auftragsdaten vollständig. Was fehlt, ist die Rechenregel: ab wann läuft die Uhr, wann ist Cutoff, welche Tage sind Werktage, welche Aufträge sind ausgeschlossen, und das getrennt je Customer.
- Die Leaderboards bleiben in der eigenen Oberfläche. Extensiv wertet Picking- und Packing-Leistung je Mitarbeiter mit eigenen Labor Analytics aus - aber ausschließlich innerhalb der eigenen Bedienoberfläche, nicht als Teil der Scopes, die eine Anbindung von außen lesen kann.
- Der Customer hat keinen eigenen Blick auf seine Zahlen. Mandantenfähigkeit ist bei Extensiv Grundprinzip - ein eigener Log-in für den Auftraggeber ist es nicht. Also fragt er per Mail oder Anruf.
- Abrechenbare Mengen je Customer sammelt jemand von Hand zusammen. Am Monatsende, aus Listen, über alle Customers hinweg.
Welche Daten wir aus Extensiv lesen.
Die Anbindung läuft über die REST-API von Extensiv, mit klar begrenzten Leserechten. Self-Serve-Keys sind mittlerweile ohne Anfrage an den Anbieter verfügbar; bei älteren Konten läuft der Zugang noch über eine Anfrage direkt beim Anbieter. Welcher Weg für deinen Zugang gilt, klären wir im Onboarding.
Tabelle seitlich scrollen
| Was wir lesen | Woraus | Wofür |
|---|---|---|
| Aufträge | die Auftragsverwaltung | Durchsatz, Rückstand, SLA-Uhr |
| Artikel und Positionen | die Artikelverwaltung | Gewichtung, Punktesystem, abrechenbare Mengen |
| Bestand und Bewegungen | die Bestandsführung | Reichweite, Wareneingang, Retouren |
| Customers | die Kundenverwaltung | die Mandantentrennung, überall |
Nicht gelesen werden Preise, Margen und Endkundendaten, die über Name und Lieferadresse hinausgehen. Beides braucht die Betriebssteuerung nicht.
Die Customer-Struktur ist dabei mehr als ein Ordnungsmerkmal: Mandantenfähigkeit ist bei Extensiv kein Zusatzmodul, sondern das Grundprinzip der Plattform - folgerichtig für eine Software, die für reine 3PL-Betriebe gebaut ist, nicht für Händler mit angeschlossenem Lager. Die Customers sind damit die natürliche Mandanten-Entsprechung - die Trennlinie, auf der SLA-Quote, Portal-Login und Abrechnung aufsetzen, ohne dass irgendwo ein zusätzliches Mandantenfeld erfunden werden müsste.
Wie die Leistung je Mitarbeiter zustande kommt.
Extensiv wertet Mitarbeiterleistung tatsächlich aus - mit Labor Analytics und eigenen Picking- und Packing-Leaderboards je Mitarbeiter. Nur eben ausschließlich in der eigenen Oberfläche, nicht über die vier Scopes, die eine Anbindung von außen lesen kann.
Die Schnittstelle, über die max.dash lesend zugreift, enthält kein Feld, das einen Pick- oder Packvorgang einer Person zuordnet. Es gibt bei Extensiv Ereignisse, die grundsätzlich in diese Richtung gehen könnten - etwa eine Zuweisung an eine Person oder den Abschluss eines Packvorgangs -, aber deren genaue Ausgestaltung ist öffentlich nicht dokumentiert, und der Weg, über den solche Ereignisse laufen würden, ist bei Extensiv ein kostenpflichtiges Zusatzmodul. Ob dieser Ereignisweg für deinen Mandanten trägt, prüfen wir deshalb konkret im Onboarding, statt es hier zu versprechen.
Der tragende Weg ist deshalb der zweite: über die Zeiterfassungs-Anbindung plus ein Mapping der Scanner-Benutzer auf deine Mitarbeiter rechnet max.dash Minuten und Mengen je Person - unabhängig davon, was Extensivs Event-Modell im Detail am Ende herausgibt. Details zur Anbindung stehen auf Zeiterfassung anbinden, die Rechnung dahinter im Leitfaden zur Kommissionierleistung.
Was max.dash daraus macht.
Aus den gelesenen Objekten entsteht kein zweites Lagersystem, sondern die Auswertung, die dein Extensiv nicht führt.
Tabelle seitlich scrollen
| Funktion | Mit Extensiv | Woraus |
|---|---|---|
| SLA-Quote je Mandant | ja | Aufträge, Customers, deine Cutoff- und Werktagsregeln |
| Durchsatz und Tagesprognose | ja | Aufträge je Stunde, Historie |
| Leistung je Mitarbeiter | über Zeiterfassung | Zeiterfassungs-Anbindung, Scanner-Benutzer-Mapping |
| Punktesystem nach Paketinhalt | über Zeiterfassung | Positionen je Sendung, gewichtet im erfassten Zeitfenster |
| Kundenportal je Mandant | ja | Customer als Mandanten-Entsprechung |
| Abrechenbare Mengen | ja | Aufträge und Positionen je Customer |
| Reichweite und Lagerwert | ja | Bestand je Customer |
| Retouren und Wareneingang | ja | Bewegungen je Customer |
Wie die Anbindung läuft.
Vier Schritte, wenige Tage. Du installierst nichts, und dein Extensiv bleibt unangetastet.
API-Zugang klären
Wir prüfen gemeinsam, ob der Self-Serve-Weg für API-Keys bei deinem Extensiv-Konto bereits verfügbar ist, oder ob der Zugang wie in älteren Konten üblich direkt beim Anbieter angefragt werden muss.
Customers mappen
Deine Customers werden auf deine Mandanten abgebildet. Das ist die Linie, an der später jede Auswertung und jeder Portal-Login trennt.
Zeiterfassung anbinden
Cutoff-Zeit, Werktage, Feiertage und Ausschlüsse je Customer. Willst du die Leistung je Mitarbeiter, wird zusätzlich die Zeiterfassung angebunden und die Scanner-Benutzer den Personen zugeordnet.
Abnahme
Eine echte Woche wird gegengeprüft: stimmen SLA-Quote, Mengen und Leistung mit dem, was du selbst weißt. Erst dann geht die Anbindung in den Regelbetrieb.
Wenn im Verbund ein anderes System steht.
Viele Fulfiller fahren nicht ein System, sondern zwei oder drei - je Standort, je Auftraggeber, je gewachsener Historie. Das ist kein Sonderfall, sondern der Normalfall.
max.dash liest mehrere Quellen in dasselbe Cockpit. Bei international aufgestellten Betrieben stehen daneben oft ShipHero, CartonCloud und Ongoing WMS - jedes davon mit einer eigenen Seite, auf der steht, welche Objekte gelesen werden und wie der Zugang entsteht.
Für jedes System mit offener Schnittstelle läuft die Anbindung wie hier für Extensiv beschrieben. Für alles andere gibt es den definierten Import: acht Datensätze per Datei oder REST, voller Funktionsumfang, Latenz Stunden statt Minuten. Was dafür geliefert werden muss, steht offen auf Eigenes System anbinden.
Kurz gefragt.
Muss ich Extensiv wechseln oder erweitern?
Nein. Extensiv 3PL Warehouse Manager bleibt dein Lagersystem und wird nicht verändert. max.dash liest über die vorhandene REST-API mit und legt eine Auswertungsschicht darüber. Kein Systemwechsel, kein zusätzliches Modul in Extensiv.
Schreibt max.dash in mein Extensiv?
Nein. Der Zugriff ist rein lesend, über eine klar begrenzte REST-Anbindung. Die gelesenen Daten werden in eine eigene Datenbank gespiegelt und dort ausgewertet. In Extensiv wird nichts angelegt, geändert oder gelöscht.
Kann Extensiv die SLA-Quote pro Customer selbst ausgeben?
Extensiv liefert die Auftragsdaten, aus denen sich eine SLA-Quote rechnen lässt. Die Definitionsarbeit fehlt: Cutoff-Zeit, Werktage, Feiertage, Ausschlüsse und die Trennung nach Customer. Genau diese Rechnung übernimmt max.dash und liefert sie je Customer, jeden Tag.
Kommt die Leistung je Mitarbeiter aus der Extensiv-API?
Nicht direkt. Extensiv wertet Picking- und Packing-Leistung mit eigenen Labor-Analytics-Leaderboards aus, aber ausschließlich in der eigenen Oberfläche. Die Schnittstelle, über die wir lesend zugreifen, enthält keine Bearbeiter-Zuordnung. Es gibt bei Extensiv Ereignisse, die grundsätzlich in diese Richtung gehen könnten - etwa eine Zuweisung an eine Person oder den Abschluss eines Packvorgangs -, aber deren genaue Ausgestaltung ist öffentlich nicht dokumentiert, und der Weg, über den solche Ereignisse laufen würden, ist bei Extensiv ein kostenpflichtiges Zusatzmodul. Ob dieser Ereignisweg für deinen Mandanten trägt, prüfen wir im Onboarding. Verlässlich trägt der zweite Weg: die Zeiterfassungs-Anbindung plus Scanner-Benutzer-Mapping.
Wie lange dauert die Anbindung?
Wenige Tage. API-Zugang klären, Customers als Mandanten mappen, bei Bedarf die Zeiterfassung anbinden, Abnahme an einer echten Woche. Du installierst nichts.
Sieh deine eigene SLA-Quote, bevor du dich entscheidest.
30 Minuten, unverbindlich. Wir zeigen an echten Zahlen, was aus deinen Extensiv-Daten wird.