Ein Projekt je Auftraggeber. Daraus wird der Mandant.
max.dash liest dein Xentral rein lesend über einen Personal Access Token mit und macht daraus SLA-Quote je Projekt, ein Kundenportal, in dem jeder deiner Auftraggeber nur seine eigenen Zahlen sieht, und die Leistung je Mitarbeiter über die Zeiterfassungs-Anbindung.
Xentral ist ein Produkt der Xentral ERP Software GmbH. Alle genannten Produkt- und Firmennamen sind Marken der jeweiligen Inhaber. Die Nennung dient ausschließlich der Angabe der Kompatibilität. Eine Geschäftsbeziehung, Partnerschaft oder Zertifizierung ist damit nicht verbunden.
Was ein ERP für Fulfiller offen lässt.
Xentral führt dein ERP und dein Lager in einem System. Es ist nicht dafür gebaut, deinen Auftraggebern zu beweisen, dass du geliefert hast - und genau danach wirst du gefragt.
- Die SLA-Quote je Projekt ist nicht definiert, sondern nur berechenbar. Auftrags- und Lieferscheindaten sind vollständig da. Was fehlt, ist die Rechenregel: ab wann läuft die Uhr, wann ist Cutoff, welche Tage sind Werktage, welche Aufträge sind ausgeschlossen, und das getrennt je Projekt.
- Pick und Pack sind ohne API-Abbildung. Wer eine Sendung tatsächlich kommissioniert oder verpackt hat, gibt Xentral nicht heraus - dazu unten mehr.
- Das Projekt bündelt den Auftraggeber, zeigt ihm aber nichts. Xentral kennt keinen eigenen Log-in, über den ein Auftraggeber nur seine Entnahmen und Bestände sieht. Also fragt er per Mail.
- Abrechenbare Mengen entstehen aus Entnahmen, ihre Zusammenfassung über einen Zeitraum ist Nacharbeit. Am Monatsende, aus Listen, von Hand.
Welche Daten wir aus Xentral lesen.
Die Anbindung läuft über einen Personal Access Token, Self-Serve angelegt. Es braucht keine Freigabe des Anbieters und kein Zusatzmodul, nur ein Rate-Limit von 100 Requests pro Minute, unabhängig vom Tarif.
Tabelle seitlich scrollen
| Was wir lesen | Woraus | Wofür |
|---|---|---|
| Aufträge und Lieferscheine | Auftrags- und Lieferschein-Objekte | Durchsatz, Rückstand, SLA-Uhr |
| Projekte | Projekt-Objekt | die Mandantentrennung, überall |
| Entnahmen je Projekt | Lagerbewegung im Fulfiller-Modell | abrechenbare Mengen |
| Anlage- und Vertriebskennung | Versandvorgang | Einordnung, keine Pick-/Packzuordnung |
| Bearbeiter am Lieferschein | Lieferschein | Anlagekontext, ebenfalls keine Pick-/Packzuordnung |
| Bestand und Wareneingang | Lagerobjekte je Projekt | Reichweite, Retouren |
Nicht gelesen werden Preise, Margen und Endkundendaten, die über Name und Lieferadresse hinausgehen. Beides braucht die Betriebssteuerung nicht.
Die Projekt-Struktur ist dabei mehr als ein Ordnungsmerkmal: Xentral hat für Fulfiller ein eigenes Modell, in dem jeder Auftraggeber ein eigenes Projekt bekommt und die Abrechnung über die Entnahmen aus diesem Projekt läuft. Für max.dash ist das Projekt damit die natürliche Mandanten-Entsprechung - die Trennlinie, auf der SLA-Quote, Portal-Login und Abrechnung aufsetzen, ohne dass irgendwo ein zusätzliches Mandantenfeld erfunden werden müsste.
Wie die Leistung je Mitarbeiter zustande kommt.
Xentral liefert kein Bearbeiterfeld für Pick oder Pack. Das ist keine Lücke, die man übersehen hat, sondern eine bewusste Grenze: der Xentral-Fulfillment-Guide selbst benennt ausdrücklich, dass Pick und Pack ohne API-Abbildung sind.
Was die API stattdessen liefert, ist etwas anderes als eine Kommissionierzuordnung: Xentral gibt aus, wer einen Vorgang angelegt hat und welchem Vertriebskanal er zugeordnet ist - nicht wer gepickt oder gepackt hat. Am Lieferschein gibt es zusätzlich eine Bearbeiterkennung, ebenfalls eine Anlage- und keine Kommissionierzuordnung. Diese Felder mit der Pickleistung zu verwechseln, würde eine Auswertung liefern, die falsch ist statt nur unvollständig - deshalb rechnet max.dash sie nicht in die Mitarbeiterleistung ein.
Die Leistung je Mitarbeiter entsteht deshalb über einen zweiten, ebenso verlässlichen Weg: die Zeiterfassungs-Anbindung plus ein Mapping der Scanner-Benutzer auf deine Mitarbeiter. Der Datenweg dahin:
Der Weg läuft unabhängig davon, was Xentral an Kommissionierdaten künftig noch nachliefert - er hängt nicht an einem Feld, das heute fehlt. Details zur Zeiterfassungs-Anbindung stehen auf Zeiterfassung anbinden, die Rechnung dahinter im Leitfaden zur Kommissionierleistung.
Was max.dash daraus macht.
Aus den gelesenen Objekten entsteht kein zweites ERP, sondern die Auswertung, die dein Xentral nicht führt.
Tabelle seitlich scrollen
| Funktion | Mit Xentral | Woraus |
|---|---|---|
| SLA-Quote je Projekt | ja | Zeitstempel aus Auftrag und Lieferschein, deine Cutoff- und Werktagsregeln |
| Durchsatz und Tagesprognose | ja | Aufträge und Lieferscheine je Stunde, Historie |
| Leistung je Mitarbeiter | über Zeiterfassung | Zeiterfassungs-Anbindung, Scanner-Benutzer-Mapping |
| Punktesystem nach Paketinhalt | über Zeiterfassung | Positionen je Sendung, gewichtet im erfassten Zeitfenster |
| Kundenportal je Projekt | ja | Projekt als Mandanten-Entsprechung |
| Abrechenbare Mengen | ja | Entnahmen je Projekt |
| Reichweite und Lagerwert | ja | Bestand je Projekt |
| Retouren und Wareneingang | ja | Lagerbewegungen je Projekt |
Wie die Anbindung läuft.
Vier Schritte, wenige Tage. Du installierst nichts, und dein Xentral bleibt unangetastet.
Personal Access Token erzeugen
Du legst dir in deinem Xentral-Konto selbst einen Token an: Administration > Account settings > Developer Settings > Personal Access Token erzeugen. Das Rate-Limit liegt bei 100 Requests pro Minute, unabhängig vom Tarif.
Projekte mappen
Deine Projekte werden auf deine Mandanten abgebildet. Das ist die Linie, an der später jede Auswertung und jeder Portal-Login trennt.
Zeiterfassung anbinden
Cutoff-Zeit, Werktage, Feiertage und Ausschlüsse je Projekt. Willst du die Leistung je Mitarbeiter, wird zusätzlich die Zeiterfassung angebunden und die Scanner-Benutzer den Personen zugeordnet.
Abnahme
Eine echte Woche wird gegengeprüft: stimmen SLA-Quote, Mengen und Leistung mit dem, was du selbst weißt. Erst dann geht die Anbindung in den Regelbetrieb.
Wenn im Verbund ein anderes System steht.
Viele Fulfiller fahren nicht ein System, sondern zwei oder drei - je Standort, je Auftraggeber, je gewachsener Historie. Das ist kein Sonderfall, sondern der Normalfall.
max.dash liest mehrere Quellen in dasselbe Cockpit. Aus derselben Gattung, ERP mit Lagerteil, kommen außerdem weclapp, plentyONE und VARIO Cloud - jedes davon mit einer eigenen Seite, auf der steht, welche Objekte gelesen werden und wie der Zugang entsteht.
Für jedes System mit offener Schnittstelle läuft die Anbindung wie hier für Xentral beschrieben. Für alles andere gibt es den definierten Import: acht Datensätze per Datei oder REST, voller Funktionsumfang, Latenz Stunden statt Minuten. Was dafür geliefert werden muss, steht offen auf Eigenes System anbinden.
Kurz gefragt.
Muss ich Xentral wechseln oder erweitern?
Nein. Xentral bleibt dein System und wird nicht verändert. max.dash liest über einen Personal Access Token mit und legt eine Auswertungsschicht darüber. Kein Systemwechsel, kein zusätzliches Modul in Xentral.
Schreibt max.dash in mein Xentral?
Nein. Der Zugriff ist rein lesend. Die gelesenen Daten werden in eine eigene Datenbank gespiegelt und dort ausgewertet. In Xentral wird nichts angelegt, geändert oder gelöscht.
Kann Xentral die SLA-Quote pro Projekt selbst ausgeben?
Xentral liefert die Auftrags- und Lieferscheindaten, aus denen sich eine SLA-Quote rechnen lässt. Die Definitionsarbeit fehlt: Cutoff-Zeit, Werktage, Feiertage, Ausschlüsse und die Trennung nach Projekt. Genau diese Rechnung übernimmt max.dash und liefert sie je Projekt, jeden Tag.
Wie kommt die Leistung je Mitarbeiter zustande, wenn Xentral kein Bearbeiterfeld liefert?
Xentral gibt aus, wer einen Vorgang angelegt hat und welchem Vertriebskanal er zugeordnet ist - nicht, wer ihn kommissioniert oder verpackt hat. Das ist ein Unterschied, der zählt: die Anlagezuordnung in eine Leistungsauswertung zu rechnen, wäre schlicht falsch. Der zweite Weg trägt: über die Zeiterfassungs-Anbindung plus Scanner-Benutzer-Mapping rechnet max.dash Minuten und Mengen je Person, unabhängig von Xentrals eigenen Feldern.
Wie lange dauert die Anbindung?
Wenige Tage. Personal Access Token erzeugen, Projekte als Mandanten mappen, bei Bedarf die Zeiterfassung anbinden, Abnahme an einer echten Woche. Du installierst nichts.
Sieh deine eigene SLA-Quote, bevor du dich entscheidest.
30 Minuten, unverbindlich. Wir zeigen an echten Zahlen, was aus deinen Xentral-Daten wird.